Muskelgelee statt Sangria-Kuebel

Mitten drin im Ballermann im Frühlingsschlaf – schon der erste Übungslauf für die Früh-Pension und den Kampf um das Hotel-Buffet ? Nein, Trainingslager ist die richtige Überschrift für meine Premierenwoche auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca. 7 Tage Zeit um eine Grundlage für mein Projekt „Halb-Iron-Man“ zu schaffen.

Erstes Fazit

Kaum in Palma gelandet ist schon wieder die Woche vorbei schnell ging das – Zeit also ein erstes Fazit zu ziehen.

Auf der guten Seite

Trainingslager auf Mallorca ist eine richtig lässige Sache, im frühlingshaften Ambiente zwischen Meer, Bergen, Mandel- und Olivenhainen sowie Zitronen. und Orangenhainen Radel- und Laufkilometer zu machen schlägt um Längen die sonst üblichen Verdächtigen wie Donauinsel und Co.

Und auch der Kohlehydrat-Nachschub hat einen ganz eigenen Charme der mallorquinischen Küche (siehe auch das Bild des Posts mit dem himmlischen Pa amb oli)

Mallorca im März ist darüberhinaus eine recht entspannte Geschichte die neben dem Kurbeln und Keuchen so einiges an Entspannung bietet. Noch nie hab ich so ein radfahrfreundliches Gebiet gesehen. Kein Wunder sind doch um die Zeit Radtrainierer neben Pensionisten die einzigen die sich sich um die Pauschal-Buffets streiten.

Und für Trainingspausen (und ja die hatte ich auch nötig) bietet der bekannteste Teil der Iles Baleares so einiges zu Besichtigen,

Auf der weniger guten Seite

Also der Rahmen ist ja schon mal perfekt, nur mit meiner Trainings-Perfektion ist es nicht weit her. Schon die Startbedingungen waren ja nicht ideal – weit entfernt von meinem Wettkampfgewicht, noch wenig Radkilometer in den Beinen und eine eben auskurierte Influenza. Und genau das habe ich dann auch gemerkt die ersten Tage hier.

Die ersten Trainingseinheiten boten erste Lerneinheiten in der Kunst des Windschattenfahrens – üblicherweise ganz böse für mich als Triathleten. Wenn Du aber in einer Gruppe  mit ein paar österreichischen „Radwahnsinnigen“ unterwegs bist, kannst den geplanten behutsamen Anfang vergessen. Die richtigen Pulsbereiche sind dann nur mehr Makulatur im Versuch an einem Hinterrad von wesentlich besser trainierten Leuten dran zu bleiben.

Und so verwandelte sich alles ab der Hüfte abwärts in sowas wie Gelee wo eigentlich Muskeln sein sollten. Proportional dazu stieg auch das Rad-Frustpotential das erst nach einem trainingsfreien Tag wieder auf ein erträgliches Niveau sank.

Learnings

  1. Vor dem Trainingslager schon gewisse Grundlage an Ausdauer schaffen
  2. Mit kürzeren und weniger intensiven Einheiten beginnen und die im Lauf des Trainingslagers steigern
  3. Genug Regenerations- und Schlaf-Zeiten einplanen (klingt einfach ist es aber nicht so 😉 )

 

 

 

 

Written by Manuel

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