On the road

Wieder ein Strandtag – nix dagegen weil das Wetter wieder perfekt ist. Wochenende ist und damit kann mein lieber Gastgeber Robert auch den Tag chillen. Also sind wir gemeinsam unterwegs – beide auf seinem Motorrad. Ja richtig ich spiele Mitfahrer und diesmal richtig lange, denn unser Ziel lautet Sesimbra frueher eine wichtige Fischerstadt.

Dazu muessen wir aber erst mal hinfahren, ca 60km und das auf der Autobahn. Dabei gehts nach Lissabon hinein, ueber die Ponte 25 de Abril ueber den Tejo und dann weiter.

Zeitlich geht sich noch ein Abstecher zu einer maurischen Befestigungsanlage die ueber Sesimbra wacht aus.

Nach einer Bica gehts dann runter Richtung Strand. Sand, Sonne und Meer, ein bisserl ruhiger denn der Spot ist dem Schwimmen gewidmet, d.h auch weniger Wellen.

Dem widme ich dann auch einige Zeit genauso wie dem „in der Sonne liegen“

Nach einer Weile bekommen wir echt portugiesische Gesellschaft, denn Ines, Freundin von Robert trifft uns. Ihrer Meinung nach ist es zu kalt zum Beachen, daher kommt Sie auch ohne Badegewand. Nach 15 Minuten beneidet Sie uns. Tja wir harten Oesterreicher …

Wie es sich in einem ehemaligen Fischerdorf gehoert, moechten wir den Abend mit einem guten Fischessen abschliessen.

Und da gibt es gottseidank auch ein paar gute Alternativen. Eine davon suchen wir uns aus ein kleines Lokal, gemischtes Publikum, Touris und Locals. Ziemlich viel los.

Nach einiger Diskussion einigen wir uns auf Suppe (Portugiesen stehen auf Suppe), einem Krabbencocktail, Shrimps mit Knoblauch und Muscheln.

Dazu gibts jede MengeTostada (getoastes Brot mit Butter)

Was soll ich sagen – das Essen ist fantastisch, wenn auch viel, Wir sind zu dritt und haben trotzdem Probleme alles zu essen. Insgeheim hoffen wir ja drauf dass der letzte Gang – die Muscheln – die sich verzoegern, nimmer kommen.

Aber doch sie kommen – extrem frisch schmecken sie sogar mir (bin ja sonst nicht so der Muschelfan).

Dazu noch den weissen Hauswein (gleich eine ganze Karaffe – Wein mit Kohlensaere drin).

Den etwas leichten Kopf den ich danach habe – wird nach den ersten Kilometern am Bike verblasen. Robert hat schon den Drang nach Hause zu kommen, denn er gibt gleich mal mehr Gas. Ist aber ein sehr sicherer Fahrer und ich sitz dahinten sehr bequem, daher alles kein Problem.

Auch unentspannt Autofahrer die uns schneiden als auch heftige Seitenwindboeen koennen uns nix anhaben und verhindern nicht dass wir ziemlich fertig in Cascais in unsere Betten landen.

Written by Manuel

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