Bisserl Ska und geläuterte Helden

Tag 1 des Donauinselfestes und als ob der Wettergott den späten Termin vergessen lassen möchte, hat es über 30 Grad geheizt- Daher nach der Arbeit kurz nach Haus und dann gleich auf die Insel. Diesmal (seit langem wieder) Richtung Ö3 Bühne, was von der Reichsbrücke doch ein längerer Spaziergang ist. Passt dann kann ich gleich eintauchen in die spezielle DIF-Atmosphäre, seltsame Leut, Essens- und Klogerüche inkl.

Bei der SJ-Bühne beinah bei Deckchair Orange hängengeblieben die ich bis dato nicht kannte. Die Jungs haben sich gut angehört, gleich gemerkt, am 2. Okt. gibts da im Chelsea ein Album Release.

Ziel nachwievor Ö3-Bühne und nach einigem Durchschlängeln und Telefonaten hab ich es geschafft und meine Freunde getroffen. Super Platz gleich vorn beim Wavebreaker (inoffiziell auch der Trenner zwischen den wichtigen und weniger wichtigen Leuten).

Ein bisserl früh noch dran, Morton spielt noch, kenn ich nicht, finde ich auch nicht wahnsinnig aufregend, ein nettes Robbie Williams Cover und der peinlich auf einem Podest halbnackt posende Sänger sind mir im Gedächtnis geblieben.

Danach pbh club an sich eine Ska-Band, die das Glück(?) hatte einen Ö3-Nachwuchsbandwettbewerb zu gewinnen. Die sind aber trotzdem vor allem life ziemlich gut und können an sich auch ganz schön abrocken. Abgesehen haben die davor schon Jahre Ska zusammengemacht. Also da kann selbst Ö3 nix dran ändern.

Leider haben pbh Club heut wohl einen Ö3-Schmusefilter eingebaut haben und geschwindigkeits- und härtemässig sich das ganze mehr Richtung Reggae-Pop bewegt.

Naja, am Schluss werdens wieder ein bissi schneller und vom Tanzen lasse ich mich sowieso nicht abhalten.

Trotzdem wenn die nach ihrer Live-Pause wieder ein Konzert machen, schaut Euch das an.

Dazwischen ein unsäglich peinlicher Ö3 Moderator, der die Menge pushen will, unglaublicherweise vervollständigen die Zuschauer (freiwillig !!) auch noch die in die Menge gerufenen Werbejingles von Ö3.

Da hilft nix anderes als Zähne zusammenzubeissen, denn auf Wir sind Helden freu ich mich schon. Das letzte Mal 2003 live in Wiesen gesehen, ein tolles Konzert mit einer überwältigenden Frontfrau Judith Holofernes, die mit Stimme, Charme und Charisma gesegnet ist.

Und was soll ich sagen, die kommen auf die Bühne und geben gleich mal Vollgas, rockiger und schneller als pbh club davor.
Machen ein echt gutes Konzert und kaum zu glauben das Publikum kann mehr als die paar von Ö3 gepushten Songs mitsingen. Ein wenig macht die Band den Eidnruck müde zu sein. Eine Erklärung dürft sein, dass das das vorletzte Konzert vor einer längeren Livepause war.

Gutes Konzert, für mich persönlich Wehrmutstropfen war die Tatsache dass mir beim Tanzen mein Schlüssel abhandengekommen ist. War daher beim nach Hause gehen recht sauer deswegen …

Written by Manuel

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