Abenteuer Balduin – Premiere

Gestern hatte ich mal zur Abwechslung ein echtes Abenteuer. Die ersten 1,5 Netto-Stunden die ich mit meinem Neffen Balduin verbringen durfte.
Hab mir mit seiner Mutter (die damit Balduin mein Neffe ist meine Schwester sein muss und ist) ausgemacht, dass ich jede Woche ein paar Stunden mit ihm verbringe und auf ihn aufpasse.

War gestern das erste mal. Nach den Instruktionen – welches Spielzeug wann und wo, Erklärung des Notfallpackages „und hier Reservegewand wenn er sich übergibt“ und anfänglichen Schwierigkeiten – wie geht der Kinderwagen in den Aufzug hinein, gings geradewegs in den Augarten.

Zuerst mal ein paar Runden im Augarten im Kinderwagen und abchecken. Als echter Mann hat das Cruisen im Kinderwagencabrio dem Balduin ziemlich gefallen.

Gemeinsam haben wir uns eine passende Wiese gecheckt, ich hab mehr nach passendem Sonnen/Schattenverhältnis und Hundstrümmmerlfreiheit Ausschau gehalten, Balduin eher mehr nach feschen Mädls die auf Neffen mit Ihren knackigen Onkels stehen.

Geeinigt haben wir uns dann auf eine, wo wir uns dann den wichtigen Dingen des Lebens widmen konnten – sprich Sabbern, mit einem Stofftier undefinierbaren Geschlechts mit Klingelinhalt zu spielen und dabei glücklich darauf herumzukauen bzw. ein wenig herum zu sabbern. Das ging auch so 15 min echt gut, und ich hab mich ziemlich entspannt.

Dann bekamen wir beide auch noch Damenbesuch einer einjährigen Madame mit himmelblauen Augen namens Emma.

Zeitlich gut abgestimmt wählte Balduin den Moment seinen Unmut lautstark zu äußern (worüber war nicht ganz klar, wahrscheinlich das beginnende Kommen des 1. Zahnes).

Mein Argument das zu unterlassen, um die junge Dame nicht zu verschrecken war für ihn nicht ganz einleuchtend.

War mir nicht ganz klar, bis ich dann drauf kam, dass nicht die Anwesenheit zweier attraktiver Männer, sondern die herumliegenden Spielsachen der Grund für den Besuch war.

Das war zu dem Zeitpunkt eh egal, denn mein Ziel war es Balduin wieder zu beruhigen. Im Laufe meiner zuerst untauglichen Versuche (Grimassen schneiden, Babysprache, etc.) erntete ich den ersten indignierten Blick eines herumliegenden Liebespaares … passt.

Was dann geholfen hat war das Herumschleppen des Neffen auf meinem Oberarm, was zugleich auch ein perfektes Training für meinen Arm. Das hat Balduin auch so gechillt, dass er dann die restliche Zeit bis zur Wiedervereinigung mit seinen Eltern verpennt hat.

Alles in allem ein spannender Abend, der dann noch ausgesprochen nett in der Bobo-Spelunke „bunkerei“ endete.

Also da freu ich mich ja dann schon auf den nächsten Neffentag – ein paar Fotos gibts auch – ganz klar

Written by Manuel

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